REGELN BEIM UMGANG MIT INSOLVENZGEFÄHRDETEN PROBLEMKUNDEN

Jedes Unternehmen kann in eine wirtschaftlich schlechte Situation geraten. Angefangen bei einem kurzfristigen Liquiditätsengpass bis hin zu einer strategischen Krise die zu einer Insolvenzeröffnung führt. Gerade bei langjährigen Kunden besteht der Wunsch die Geschäftsbeziehungen auch in schlechten Zeiten fortzuführen, zum Beispiel durch die Vereinbarung langfristiger Zahlungsziele. Dies birgt jedoch ein erhebliches finanzielles Risiko für ihr Unternehmen. Zunächst werden Zahlungsziele nicht eingehalten, dann droht der Forderungsausfall und zuletzt fordert der Insolvenzverwalter bereits gezahlte Gelder wieder zurück. Ein Königsweg existiert leider nicht, schließlich sollen die Geschäftsbeziehungen nicht schon bei kleinen Unregelmäßigkeiten eingestellt werden. Bei vermehrt unpünktlichen Zahlungen sollte allerdings frühzeitig über eine Abbrechung der Geschäftsbeziehungen entschieden werden. Sollen die Geschäfte trotz einer wirtschaftlich schlechten Situation aufrechterhalten werden, sollte Vorauskasse vereinbart werden.