Neues2018-05-13T18:26:46+02:00

Stipendium und die Steuer

ABSETZBARKEIT VON STUDIENGEBÜHREN TROTZ STIPENDIUM Der 1. Senat des Finanzgerichtes Köln ist der Auffassung, dass Zuschüsse durch ein Stipendium dem allgemeinen Lebensunterhalt dienen und somit die Abzugsfähigkeit von Fortbildungskosten im Rahmen einer Ausbildung nicht einschränken. Vor dem FG Köln wurde einem Kläger, der mit der Auffassung des Finanzamts nicht einverstanden war, dass die Stipendiatszuschüsse auf die Werbungskosten angerechnet werden, Recht gegeben. Die angerechneten Zuschüsse wurden seitens des FG Köln lediglich mit 30 % von den Werbungskosten abgezogen, da diese den Bildungsaufwendungen zuzurechnen waren. Der Restbetrag wurde der privaten Lebensführung zugerechnet und mindert somit nicht die abzugsfähigen Werbungskosten. Ausschließlich, wenn ein Ausgleich von Bildungskosten angestrebt wird, liegt eine Reduzierung der Werbungskosten vor.  Es bleibt ein finales Urteil des Bundesfinanzhofes abzuwarten; bis dahin kann sich an den 70 % orientiert werden, die nicht von den Werbungskosten abgezogen werden müssen. Somit ergibt sich für viele Studenten mit einem Zuschuss durch ein Stipendium ein starker Steuervorteil.

Von |28. März 2019|STEUERERKLÄRUNG|

Vorauszahlung private Krankenversicherung

VORAUSZAHLUNGEN VON VERSICHERUNGSBEITRÄGEN ALS STEUERSPARMODELL Einige Versicherungsbeiträge wirken sich als Sonderausgabe steuermindernd aus. Der Abzug für Beiträge ist jedoch der Höhe nach Begrenzt und wird in vielen Fällen bereits durch die Krankenversicherungsbeiträge ausgeschöpft. Die Beiträge zur Basis Krankenversicherung dürfen aber bis zum 2,5-Fachen des Jahresbeitrages im Voraus gezahlt werden. Somit wirken sich im Folgejahr die bisher über dem Höchstbetrag liegenden sonstigen Versicherungsbeiträge steuermindernd aus. Eine interessante Alternative für alle Privatversicherte, gerade in Zeiten niedriger Guthabenzinsen.

Von |27. März 2019|STEUERGESTALTUNG|

Ehegatten Arbeitsverhältnis

ARBEITSVERTRÄGE ZWISCHEN NAHEN ANGEHÖRIGEN RECHTSSICHER GESTALTEN Die steuerliche Anerkennung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen setzt voraus, dass diese fremdüblich sind und tatsächlich auch durchgeführt werden. Der Arbeitsvertrag sollte daher die Art der Tätigkeiten und die festgelegten Arbeitszeiten enthalten. Zudem muss die tatsächliche Durchführung durch Stundenzettel nachgewiesen werden. Sind diese Voraussetzung erfüllt, wird das Ehegatten-Arbeitsverhältnis steuerlich anerkannt und kann sich steuermindernd auswirken.

Von |27. März 2019|STEUERGESTALTUNG|

Aktiengewinne steuerfrei realisieren

UMSCHICHTUNG VON KURSGEWINNEN VON ELTERN AUF IHRE KINDER Spekulationsgewinne unterliegen grundsätzlich der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % der Kursgewinne. Auf Antrag kann die Versteuerung zum persönlichen Steuersatz erfolgen. Dieser liegt bei den Eltern zumeist über 25 %. Erfolgt die Übertragung der Aktien frühzeitig auf die Kinder, so können diese Gewinne zum Nulltarif vereinnahmt werden. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Schenkung und Verkauf der Wertpapiere sollte nach Möglichkeit verhindert werden, da das Finanzamt andernfalls einen Gestaltungsmissbrauch annehmen könnte.  

Von |26. März 2019|STEUERGESTALTUNG|

Umzugskosten

BERUFLICH VERANLASSTE UMZUGSKOTEN STEUERLICH GELTEND MACHEN Erfolgt ein Umzug aus beruflichen Gründen, können die nachgewiesenen Umzugskosten geltend gemacht werden. Hierunter fallen Beispielsweise die Kosten für die Wohnungsbesichtigung, Transporten des Umzugsgutes, doppelte Mietkosten und die Anschaffung eines Herdes. Alternativ zu den Einzelkosten können als Werbungskosten auch die Umzugskostenpauschalen geltend gemacht werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die tatsächlichen Kosten unterhalb der Pauschalen liegen.

Von |26. März 2019|STEUERERKLÄRUNG|

Betriebsverpachtung

BETRIEBSVERPACHTUNG IM GANZEN ANSTELLE EINER UNTERNEHMENSAUFGABE Bei der Betriebsaufgabe kommt es regelmäßig zu einer Aufdeckung der stillen Reserven und somit zu Steuerbelastung. Eine Lösungsalternative zur Vermeidung dieser Steuerbelastung besteht in der Betriebsverpachtung im Ganzen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Verpächter alle wesentlichen Betriebsgrundlagen verpachtet.

Von |25. März 2019|UNTERNEHMENSNACHFOLGE|