AUSNAHMSWEISE KEINE VERSTEUERUNG NACH DER 1-%-REGELUNG

Das Finanzamt geht grundsätzlich bei einem betrieblichen Firmenwagen von einer auch privaten Nutzung aus. Dieser Anscheinsbeweis kann wiederlegt werden, wenn für den Unternehmer, seine Ehefrau und seine Kinder vergleichbare Fahrzeuge im Privatvermögen zur Verfügung stehen. Wer in ähnlich gelagerten Fällen bisher eine private Nutzung versteuern musste, kann gegen die Steuerbescheide Einspruch einlegen beziehungsweise Klage einreichen und sich auf ein Urteil des Finanzgerichtes Münster berufen. Alternativ steht es dem Unternehmer frei seine rein berufliche Nutzung des Firmenfahrzeuges mittels Fahrtenbuches nachzuweisen.